Emmershausen

Emmershausen - Ein genaues Datum seiner Anfänge fehlt, doch geht die frühere Namensform "Heimershusen" auf den Namen eines Grafen im Lahngau im Jahre 779 zurück. Wahrscheinlich wurde die Siedlung von ihm gegründet. Gesicherte Daten stehen allerdings nicht zur Verfügung. Die Ersterwähnung erfolgt 1326 in Zusammenhang mit dem Burgmann Johann von Heimershusen, der mitsamt Burg in naussauische Dienste trat und dessen Familie ihren Namen womöglich als ursprünglich diezische Burgleute zu Emmershausen von der dortigen kleinen Burg ableitet.

Quelle: Martha und Rudi Kaethner


Sehenswürdigkeiten
Evangelische Kirche


Obwohl sehr wenig über diese Adelsfamilie bekannt ist, gibt es schriftliche Aufzeichnungen, die belegen, dass es ein „festes Haus“, also eine Burganlage im Dorf gab, zu der einst eine Kapelle gehörte. Sie allein ist heute übrig geblieben. Ihr rundbogiger Türeingang sowie die rundbogigen kleinen Fenster deuten auf eine Entstehungszeit in der Romanik hin. Sie besitzt ein rechteckiges Schiff und einen quadratischen Chorraum, der Kanzelkorb stammt von 1608. Seit gut 40 Jahren und einer ordentlichen Renovierung dient sie wieder als Gotteshaus und stellt heute eines der ältesten Gebäude im Hochtaunus dar.

Franzes Grab


Wie wichtig die Metallverarbeitung für die
Gemeinden an der Weil von alters her war,
erzählt ein geschichtlicher Ort im Wald oberhalb
von Emmershausen.
Dort – auf einer Lichtung im Wald, etwas
versteckt – findet man Franzes Grab.
Wer war Franz? Warum wurde er dort bestattet?
Diese Fragen beantwortet die Geschichte von
Franz, die dort laminiert am Grab zu finden ist.
Bürger aus Emmershausen pflegen das Grab
und erhalten das geschichtliche Erbe.

(Text: MeinWeilrod Broschüre, Eva Kinkel-Wilkens)