Im Rahmen eines Termins beim Hochtaunuskreis nahmen der Erste Kreisbeigeordnete Thorsten Schorr sowie der Leiter der Bauaufsicht Philipp Herbold die Unterlagen offiziell entgegen. Übergeben wurde der Bauantrag durch den Vorstand des Caritasverband Taunus e.V., vertreten durch Eugenie Riffel und Ludger Engelhardt‑Zühlsdorff. Begleitet wurden sie vom verantwortlichen Architekten Harald Berthold von der Firma Jökel Bau GmbH sowie vom Bürgermeister der Gemeinde Weilrod, Götz Esser.
Mit dem Projekt soll in Rod an der Weil ein modernes, barrierefreies und seniorengerechtes Wohnangebot entstehen, das insbesondere den Bedürfnissen älterer Menschen im ländlichen Raum gerecht wird. Das geplante Bauvorhaben hat ein Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro und setzt in seiner baulichen und technischen Umsetzung bewusst auf innovative und nachhaltige Lösungen. Gerade im Bereich der Haustechnik sowie bei unterstützenden Pflege‑ und Assistenzsystemen sollen zukunftsweisende Smart‑Home‑Technologien eingesetzt werden, die den Bewohnerinnen und Bewohnern ein möglichst selbstbestimmtes und sicheres Leben im Alter ermöglichen.
Die Verantwortlichen des Caritasverbandes sehen in dem Projekt ein wichtiges Signal für die Entwicklung moderner Wohnformen außerhalb der großen Städte. „Gerade im ländlichen Raum brauchen wir neue und innovative Konzepte, die älteren Menschen ermöglichen, auch im Alter in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben“, betonten die beiden Vorstände des Caritasverbandes Taunus e.V. „Das Vorhaben in Rod an der Weil hat aus unserer Sicht echten Vorbildcharakter für viele ländliche Regionen. Es zeigt, dass moderne, barrierefreie Wohnformen und soziale Infrastruktur auch außerhalb urbaner Zentren erfolgreich umgesetzt werden können.“
Auch Bürgermeister Götz Esser begrüßte den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Projekts ausdrücklich: „Für unsere Gemeinde ist dieses Projekt ein starkes Zeichen für eine zukunftsorientierte Entwicklung unserer Ortsteile. Viele Menschen wünschen sich, auch im Alter in ihrer Heimat bleiben zu können. Mit diesem Vorhaben schaffen wir genau dafür die passenden Rahmenbedingungen. Ich freue mich sehr darüber, dass wir heute gemeinsam den Bauantrag übergeben konnten – und hoffe nun, dass es bald mit dem Bau losgehen kann.“
Besonders hervorgehoben wurde bei dem Termin auch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung des Hochtaunuskreises. Von Seiten der Projektpartner wurde ausdrücklich der intensive und zielführende Austausch mit der Bauaufsicht gewürdigt, die das Vorhaben von Beginn an fachlich begleitet hat. Architekt Harald Berthold stand in den vergangenen Monaten regelmäßig im engen Dialog mit den zuständigen Stellen, um die Planung optimal auf die baurechtlichen Anforderungen abzustimmen.
Alle Beteiligten zeigten sich zuversichtlich, dass das Genehmigungsverfahren nun zügig abgeschlossen werden kann. Ziel ist es, nach Erteilung der Baugenehmigung möglichst schnell mit den Bauarbeiten zu beginnen. Nach aktueller Planung könnte der Baustart bereits im Juni oder Juli 2026 erfolgen.
Mit dem geplanten Bauprojekt entsteht in Rod an der Weil ein modernes Wohnangebot, das soziale Verantwortung, innovative Technik und nachhaltige Architektur miteinander verbindet. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Signal dafür, dass auch kleinere Gemeinden aktiv daran arbeiten, auf die demografischen Veränderungen zu reagieren und lebenswerte Perspektiven für ältere Menschen zu schaffen.
Die Übergabe des Bauantrags markiert damit einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu einem Projekt, das weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus Strahlkraft entfalten könnte. Viele Beteiligte sind sich einig: Wenn alles nach Plan verläuft, könnte hier schon bald ein Modellprojekt für seniorengerechtes Wohnen im ländlichen Raum entstehen.
Foto: Gemeinde Weilrod
Von links nach rechts: Harald Berthold; Firma Jökel Bau GmbH, Vorstand Caritasverband Taunus e.V.; Eugenie Riffel und Ludger Engelhardt‑Zühlsdorff, Bürgermeister Gemeinde Weilrod, Götz Esser (FWG) Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr (CDU), Philipp Herbold; Leiter der Bauaufsicht
