Die Förderung stammt aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der Sicherheit bei Veranstaltungen und kommt der interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) der drei Taunuskommunen zugute.
Geplant ist die gemeinsame Anschaffung mobiler Fahrzeugsperren des Typs „Pitagone F18“. Diese Systeme dienen dem Schutz von Veranstaltungsflächen vor unbefugtem Befahren und erhöhen damit die Sicherheit für Besucherinnen und Besucher. Gleichzeitig bleiben Rettungswege nutzbar, da die Elemente flexibel positioniert und von zwei Personen bewegt werden können.
Insgesamt sollen zwölf Sperrelemente beschafft werden. Die Kosten pro Stück belaufen sich auf rund 16.000 Euro netto, womit sich ein Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 192.000 Euro netto ergibt. Die erforderlichen Mittel sind in den Haushalten aller drei Kommunen vorgesehen. Mit dem Förderbescheid können nun die nächsten Schritte zur Bestellung eingeleitet werden.
Bei der Übergabe des Bescheides waren neben Innenminister Poseck auch die Landtagsabgeordneten Elke Barth (Hochtaunus I) und Sebastian Sommer (Hochtaunus II) anwesend.
Die Gemeinde Weilrod wurde durch Heiko Keutzer, stellvertretender Hauptamtsleiter, vertreten, da Bürgermeister Götz Esser krankheitsbedingt verhindert war. Ebenfalls vor Ort waren Bürgermeisterin Julia Krügers aus Schmitten und Bürgermeister Gregor Sommer aus Wehrheim. Sie unterstrichen die Bedeutung der Förderung und dankten für die zügige Bearbeitung. In allen drei Gemeindevertretungen waren zuvor entsprechende Beschlüsse zur gemeinsamen Umsetzung gefasst worden.
Innenminister Poseck hob hervor, dass Investitionen in Schutzmaßnahmen bei Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung leisten. Die interkommunale Zusammenarbeit ermögliche dabei effiziente und praxisnahe Lösungen.
Ein Vorteil der IKZ liegt in der gemeinsamen Nutzung der Ausstattung. Da größere Veranstaltungen in Weilrod, Schmitten und Wehrheim in der Regel nicht zeitgleich stattfinden, können die Sperrsysteme bedarfsgerecht zwischen den Kommunen eingesetzt werden.
Ein besonderer Dank gilt zudem den Mitarbeitenden des gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks Wehrheim/Weilrod, Benjamin Sturm und Niko Krauberger, die die Vorbereitung und Organisation des Termins unterstützt haben.
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