Coronavirus

Pressemitteilung des HTK: Corona-Impfung


Der Hochtaunuskreis hat die mobilen Impfteams, die in Pflegeeinrichtungen impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal impfen, aufgestockt. So sind jetzt im Auftrag des Landes vier mobile Impfteams, die zu ca. einem Drittel, mit je zwei Ärztinnen und Ärzten doppelt besetzt sind, unterwegs zu stationären Pflegeeinrichtungen, um dort die besonders für einen schweren Krankheitsverlauf anfälligen Menschen zu impfen. Ebenfalls können Pflegerinnen und Pfleger in diesen Einrichtungen – nach Anmeldung durch die Einrichtung – geimpft werden. In 14 von insgesamt 32 gemeldenden Alten- und Pflegeeinrichtungen wurde die erste Impfung an die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte verabreicht. Bewohner und Pflegekräfte des Haus Emmaus in Oberursel haben bereits die zweite Corona-Impfung erhalten. Zudem sind in den Hochtaunus-Kliniken und für den ambulanten Rettungsdienst Lieferungen von Impfdosen eingetroffen und die Beschäftigten wurden geimpft. Insgesamt wurden bis heute rund 3100 Menschen gegen das Corona-Virus erfolgreich im Landkreis erstgeimpft.

„Alle Pflegeeinrichtungen und die Bewohnerinnen und Bewohner, als auch die Beschäftigten haben die Impfung dankbar angenommen und sind froh, dass es jetzt eine Möglichkeit gibt, die Pandemieauswirkungen in den Pflegeeinrichtungen zu begrenzen. Die Impfungen waren durch das Organisationsteam des Impfzentrums sehr gut vorbereitet“, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr.

Zuvor wurden von den Alten- und Pflegeeinrichtungen Listen mit den Namen der Personen erfragt, die geimpft werden wollten. Der Aufwand, alle notwendigen Daten und Einwilligungen zu erhalten, war hoch. Zusammen mit der Organisation der Arbeitsabläufe und Materialien für die mobilen Impfteams und im Impfzentrum, bedeutete das für das Organisationsteam einen 12-Stunden-Tag an 6 Tagen in der Woche. Insgesamt werden aktuell im Impfzentrum und bei den mobilen Impfteams, je nach Grösse der Einrichtung, 2-5 Ärztinnen und Ärzte sowie 3-4 impfberechtigte Personen eingesetzt. Zudem unterstützen 4-6 Verwaltungshelferinnen und Verwaltungshelfer die Impfungen, 2-4 Mitarbeiter helfen bei der Zubereitung in der Apotheke im Impfzentrum.

„Unser komplettes Team des Impfzentrums ist einsatzbereit und motiviert. In den nächsten Wochen werden weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen, damit wir immer mehr Menschen mit Impfstoff versorgen können. Dankeschön an alle, die dazu ihren Beitrag leisten,“ sagte Thorsten Schorr. Die Impfstoffe für die notwendige zweite Impfung stehen landesseitig zur Verfügung und werden so geliefert, dass sie nach der vorgesehenen Zeit verabreicht werden können.

Zudem verweist der Gesundheitsdezernent darauf, dass Gespräche mit den Kommunen im Usinger Land geführt werden, wie über 80-Jährige, die schlecht mobil sind und keine Hilfe aus dem familiären oder nachbarschaftlichen Umfeld für die Fahrt ins Impfzentrum bekommen, unterstützt werden können. Wichtig ist, dass die Arbeit erst losgehen kann, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Das Land Hessen sieht die Öffnung der weiteren 22 hessischen Impfzentren für den 9. Februar vor, um flächendeckend die Schutzimpfungen zu ermöglichen.

 

Zusatzinformation:

Solange der Corona-Impfstoff noch knapp ist, müssen die mobilen Impfteams nach der bundesweiten Priorisierung vorgehen. Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen sowie alle Menschen über 80 gehören zur Gruppe 1 mit höchster Priorität. Nur Personen aus dieser Gruppe können derzeit eine Impfung erhalten. Die Corona-Impfverordnung der Bundesregierung gibt einen Überblick dazu:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfverordnung-1829940

(Quelle: Pressemitteilung Hochtaunuskreis 19.01.2021)