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Informationen zu Weilrod PDF Drucken E-Mail

09.

Aug

2008

Hier finden Sie Informationen rund um Weilrod. Von der Notfalltafel bis hin zu einer interaktiven Karte.
 
Notfalltafel PDF Drucken E-Mail

13.

Dez

2008

Wichtige Telefonnummern
  Kontakt   Telefonnummer
 Ärztehaus, Rod a. d. Weil, Birkenweg  0 60 83/8 44
    Anmeldung und Termine  0 60 83/95 85 11
 Ärztlicher Notdienst, Usingen  0 60 81/20 77
 Ambulante Krankenpflege Weilrod  0 60 83/91 06 55
 Diakonieverein Weilrod e.V.  0 60 83/7 04
 DRK, Krankentransport, Bad Homburg  0 61 72/1 92 22
 DiakoniestationUsinger Land, Neu-Anspach  0 60 81/9 42 60
 Feuerwehr  112
 Weilrod, Gemeindebrandinspektor D. Veidt  0 60 83/95 09 41
  Gemeindebrandinspektor D. Veidt, priv.  0 60 83/3 17
 ForstamtWeilrod, Neuweilnau  0 60 83/91 32 - 0
  Revierförsterei Altweilnau  0 60 83/95 83 50
  Revierförsterei Hasselbach  0 60 83/24 56
  Revierförsterei Rod a.d.Weil  0 60 83/3 66
 Gemeindeverwaltung, Rathaus  0 60 83/95 09 - 0
   Fax  0 60 83/95 09 26
 Bei Störungen in der Wasserversorgung  
  außerhalb der üblichen Dienstzeiten  01 71/5 63 39 19
  oder (wenn nicht erreichbar) über die Leitstelle HTK  0 61 72/1 92 22
 Kindergarten  
  Gemünden  0 60 83/27 46
  Riedelbach.  0 60 83/15 00
  Rod an der Weil  0 60 83/15 80
  Kath. Kindergarten Hasselbach  0 60 83/18 66
 Kreiskrankenhaus Bad Homburg  0 61 72/1 40
 KreiskrankenhausUsingen  0 60 81/10 70
 Ortsgericht, Armin Hasselbächer  0 60 83/91 00 47
 Schiedsbezirk Weilrod I  Altweilnau, Finsternthal, Mauloff, Neuweilnau, Riedelbach
   Gerlinde Eucker, Weidestr. 8, Riedelbach  
   Edeltraud Vollberg, Bachstr. 5, Riedelbach  
 Schiedsbezirk Weilrod II  Gemünden, Emmershausen, Oberlauken, Niederlauken, Winden
   Manfred Amsel, Buchenstr. 6, Gemünden  
   Peter Lukas, Quellenweg 4, Oberlauken  
 Schiedsbezirk Weilrod III  Hasselbach, Cratzenbach, Rod an der Weil
   Edgar Emmel, Am Wehrholz 2, Rod an der Weil  
   Bernhard Fischer, Eichelbacher Weg 5, Rod an der Weil  
 Pfarrämter  
  Kath. Gemeinde Hasselbach  0 60 83/20 08
  Kath. Gemeinde Schmitten  0 60 84/94 22 00
  Evangl. Gemeinde Niederlauken  0 60 83/3 79
  Evangl. Gemeinde Rod an der Weil  0 60 83/3 56
  Evangl. Gemeinde Weilnau  0 60 83/3 65
 Polizei-Notruf  1 10
 Polizeistation, Usingen  0 60 81/9 20 80
 Schulen  
  Riedelbach, Grundschule am Sommerberg  0 60 83/9 50 30
  Haupt- und Realschule  0 60 83/8 35
  Haupt- und Realschule, Fax 0 60 83/8 36
  Grundschule Rod an der Weil  0 60 83/91 02 00
Taxi-Knöpp 0 60 83/95 91 71
Taxi Böckmann  0 60 83/9 50 40
 Reifen Service Tim Jung  0 60 83/91 02 40
KFZ-Sachverständigen-Büro Peter Pehr  0 60 84/95 04 74


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13.12.2008
 
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22.

Dez

2008

Weilrod und seine Geschichte

bluehendesneuweilnau.jpgDas Gebiet um die mittlere Weil dürfte in keltischer Zeit bereits dünn besiedelt gewesen sein, wir mancher versteckte Hinweis in den ausgedehnten Wäldern andeutet. Am bekanntesten ist die so genannte Rentmauer bei Rod an der Weil, für die allerdings bisher eine sichere Zeitbestimmung fehlt. Während der Dauer der römischen Herrschaft im Vordertaunus dürfte die Landschaft von Weilrod menschenleer gewesen sein, da sie im Vorfeld des Limes lag. Mit endgültiger Besiedlung kann vor etwas eintausend Jahren gerechnet werden. Die früheste urkundliche Erwähnung findet sich zum Jahre 1156 für das Dorf Mauloff (Mulefo), das wahrscheinlich ein Rastort an der alten Höhenstraße (Rennstraße) vom Main zur Lahn war. Sie quert den Taunuskamm beim Feldberg und zieht dann am Westrande der Gemarkung nach Nordwesten. Die schriftlichen Ersterwähnungen der übrigen Ortsteile sind:

Altweilnau 1208, Finsternthal 1230, Nieder- und Oberlauken 1249, Rod an der Weil 1279, Neuweilnau 1302, Hasselbach 1317, Emmershausen 1326, Riedelbach 1360, Winden 1370, Gemünden 1401 und Cratzenbach 1412.

altweilnau_bergfried.jpgDas wichtigste Jahr der Heimatgeschichte ist 1207, als die Grafen von Diez das Usinger Land im Tausch gegen Mainz-Kastell als Lehen vom Kaiser erhielten. Ein Zweig dieser Familie nannte sich bereits ein Jahr später „von Weilnau“ nach der in (Alt) Weilnau errichteten Burg, deren Bergfried heute ein Wahrzeichen ist. 1302 teilten sie ihre Besitzungen. Gegenüber der alten Befestigung bauten sie auf der anderen Weilseite die Burg Neuweilnau als Mittelpunkt einer neuen Teilherrschaft, die aber schon 1326 unter nassauische Botmäßigkeit kam. Die Grafen von Nassau-Weilburg erweiterten im 16. Jahrhundert die Anlage zu einem Schlösschen, in dem sie oft Hof hielten.

Das Kirchspiel Rod an der Weil mit Hasselbach und Cratzenbach gehörte ursprünglich den Grafen von Isenburg-Limburg, bevor es nassauisch wurde. Allerdings kam Hasselbach zu drei Vierteln unter kurfürstlich-trierische Herrschaft und blieb auch nach der Reformation katholisch, während alle anderen Ortsteile vorwiegend evangelische Bevölkerung haben. Gemünden, Nieder- und Oberlauken gehörten zum Niederstockheimer Gericht, das seinen Vorort in der Wasserburg Stockheim bei Usingen hatte. Finsternthal und das jetzt zur Großgemeinde Schmitten gehörende Treisberg mit der Wallfahrtskirche am Landstein (heute Ruine) waren eppsteinischer Besitz. Riedelbach, Mauloff, Emmershausen und Winden waren Teile der Herrschaft Altweilnau. Alle diese Gebiete wurden vollständig erst 1806 im Herzogtum Nassau vereinigt.

Neben der Landwirtschaft, die ihren Schwerpunkt in der Viehzucht hatte Cratzenbach war ursprünglich ein herrschaftlicher Hof mit ausgedehnter Schäferei – war das Leben hier von der Eisenindustrie bestimmt. Schon 1395 wurde zu Emmershausen eine „Waldschmiede“ genannt, die 1588 mit einem Hochofen und Eisenhammer zu einem bedeutenden Industrieplatz wurde. Hier fanden viele Bewohner Arbeit als Eisenstein- und Holzkohlenfuhrleute. Andere Eisenbetriebe gab es am Landstein, in Altweilnau, Neuweilnau, Rod an der Weil und Winden. Nach der Angliederung Nassaus an Preußen im Jahre 1866 hörte die Eisenverarbeitung an der mittleren Weil auf, weil die Ruhrkohle wirtschaftlichere Energie lieferte als das fließende Wasser und die Holzkohle aus den Taunuswäldern.

altweilnau_landstein.jpgSeit 1593 wurde in Altweilnau und im angrenzenden Weiltal nach Blei und Erzen gegraben. Immer wieder wurden die Arbeiten wegen Unrentabilität eingestellt. Das endgültige „Aus“ kam im Jahre 1923. Auch die ehemalige Papiermühle (heute Haus Waldeck), der Kupferhammer (Gertrudenhammer) und die Ziegelhütte im Weiltal haben längst ihren Betrieb eingestellt. Von den achtzehn Mühlen ist nur noch die Lochmühle bei Gemünden zeitweise in Betrieb. Andere wurden Gaststätten (1213/15), die Mappesmühle (1455) und die Landsteiner Mühle (1580).

Dies weist auf die Entwicklung der Großgemeinde zum Ausflugsziel hin. Altweilnau, Gemünden und Mauloff sind staatlich anerkannte Erholungsort. Die auf rund 70qkm lebenden etwa 6800 Einwohner verfügen mit über 60% Waldfläche und weltbekannten Gastronomiebetrieben über gute Voraussetzungen für das Aufblühen Weilrods im Naturpark Hochtaunus.

Im Jahre 1972 wurde die Großgemeinde Weilrod aus dreizehn Dörfern des Usinger Landes gebildet. Vom höchsten Punkt der Gemarkung des Ortsteils Mauloff mit 626m NN im Süden auf der Pferdskopfscholle bis zu 210m im Weiltal in der Gemarkung des Ortsteils Winden im Norden erstreckt sich die Gemeindefläche westlich und östlich der Weil. Dieser Bach, dessen Name wahrscheinlich vom lateinischen Wort villa (= Dorf) abzuleiten ist, entspringt am kleinen Feldberg und mündet bei Weilburg in die Lahn.

Rudi H. Kaethner
 
Zahlen und Fakten PDF Drucken E-Mail

16.

Nov

2008

Verkehrsverbindungen zur Gemeinde Weilrod
Autobahnanbindung:
BAB A3 - Frankfurt-Köln, Abfahrten Bad Camberg und Idstein, (ca. 20 Autominuten)
BAB A5 - Frankfurt-Kasel, Abfahrt Ober-Mörlen, 20 Autominuten, B275 (ca. 25 Autominuten)
 
Busverbindungen:
Von und nach Bad Homburg v.d.H., Bad Nauheim, Frankfurt am Main und Oberursel

 

Fläche und Höhenlage der Gemeinde Weilrod
 Gesamtfläche 71,16 qkm  
  - davon Wald 43,33 qkm  
  - davon Feld 24,61 qkm  
     
 Höhenlage von 210m über NN  Weiltal bei Winden
 Höhenlage bis 626m über NN  Pferdskopfscholle bei Mauloff

 

Einwohnerzahlen der letzten 3 Jahre (Stand jeweils zum 31.12. des Jahres)
 Ortsteil Hauptwohnsitz Nebenwohnsitz Total
2008 2007 2006 2008 2007 2006 2008 2007 2006
 Altweilnau    639 633   25 25   658 658
 Cratzenbach    221  218    2  2    221  220
 Emmershausen    482  579    16  9    498  588
 Finsternthal    195  185    4  4    199  189
 Gemünden    510  509    26  26    536  535
 Hasselbach    962  951    14  14    976  965
 Mauloff    317  301    14  14    331  315
 Neuweilnau    164  171    2  2    166  173
 Niederlauken    462  462    6  6    468  468
 Oberlauken    365  363    3  2    368  365
 Riedelbach    1.064  1.081    27  28    1.091  1.109
 Rod an der Weil    865  866    13  15   878  881
 Winden    189  191    3  3    192  194
 Gesamteinwohner    6.459  6.510    174  150    6.633  6.660

 

Historische Gesamteinwohnerzahlen von Weilrod (Stand jeweils zum 31.12. des Jahres)
 Ortsteil 2005 2004 2003 2002 2001
 Altweilnau 654 661 643 662 659
 Cratzenbach 223 217 221 218 216
 Emmershausen 650 716 735 716 534
 Finsternthal 194 182 188 194 199
 Gemünden 547 532 526 534 531
 Hasselbach 962 953 950 952 970
 Mauloff 303 294 296 311 323
 Neuweilnau 177 172 172 173 171
 Niederlauken 457 458 457 461 461
 Oberlauken 362 365 361 359 354
 Riedelbach 1.106 1.064 1.058 1.078 1.082
 Rod an der Weil 906 885 865 861 843
 Winden 186 175 183 195 188
 Gesamteinwohner  6.727  6.655  6.655  6.714  6.531

 



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17.12.2008
 
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22.

Dez

2008

Wappen von Billy BerclauWeilrods Patnergemeinde Billy-Berclau ist eine Gemeinde mit rund 4.700 Einwohnern im Norden Frankreichs (Departement Pas de Calais). Es liegt zwischen den Städten lens und Lille, in der Nähe der belgisch-französischen Grenze. Die Entfernung von Weilrod nach Billy-Berclau beträgt 490 km. Die Partnerschaftsurkunde wurde am 26. Januar 2001 in Billy-Berclau unterzeichnet. Trotz des sehr starken ortsansässigen produzierenden Gewerbes (u.a. eine Motorenfabrik mit rund 6.000 Beschäftigen) ist Billy-Berclau eine sehr saubere und gepflegte Gemeinde. Die öffentlichen Einrichtungen sind alle in einem vorzüglichen Zustand und lassen erkennen, dass man hier auf eine gediegene Geselligkeit großen Wert legt. Eines der schönen Beispiele hierfür ist der Erholungspark der Gemeinde, der aus einer gefluteten ehemaligen Bergwerksanlage besteht. Ein sehr reges Vereinsleben prägt eine erstaunlich breite Palette aller gängigen Sportarten und kultureller Aktivitäten. Bereits das erste Jahr dieser Partnerschaft war erfüllt von einer Vielzahl von Aktivitäten, in welcher z. B. die Sänger aus Hasselbach oder die Radfahrer aus verschiedenen Ortsteilen einen regen Kontakt pflegten. Damit diese Partnerschaft weiter wächst und gedeiht, kümmert sich ein Partnerschaftskomitee um die guten Beziehungen beider Gemeinden.


Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Billy-Berclau unter http://www.billy-berclau.fr/

 
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30.

Nov

1999

Hier finden Sie das aktuellen Wetter von Weilrod. Da die Vorhersagen durchaus unterschiedlich sein können, stellen wir Ihnen die Informationen von unterschiedlichen Anbietern zur Verfügung:


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