Die Süd-West Tour führt über Riedelbach, Mauloff, Seelenberg, Finsternthal/Landstein und Neuweilnau. Dieser herrliche Rundkurs hat gleich mehrere Einstiegsmöglichkeiten. Wer mit dem PKW anreist, der kann sein motorisiertes Gefährt am Fischteich oder am Minigolfplatz unterhalb von Neuweilnau, an der Landsteiner Mühle, in Finsternthal am Brunnenplatz, an der Mappesmühle, in Riedelbach am Parkplatz beim Sportplatz oder auf dem Waldparkplatz „Kreuzerstein“ stehen lassen. Der ist schnell und unkompliziert über die B 275 zu erreichen und befindet sich kurz hinter dem Ortsausgang von Riedelbach. Man findet ihn, wenn man der Beschilderung Segelflugplatz folgt und, von Riedelbach kommend, rechts abbiegt. Nach etwa hundert Metern liegt er auf der linken Straßenseite. Wir werden hier unsere Tour starten.
Vom Parkplatz aus geht es zunächst wieder zurück zur Bundesstraße, die Richtung Mauloff überquert werden muss. Der K750 leicht bergauf folgend fahren wir dort rechts ab in den Wald, wo die Kreisstraße ihre erste Linkskurve absolviert. Hier geht es zur Rennstraßen-Loipe Mauloff. Nach einiger Zeit erreichen wir die Kreuzung Mauloff/Tenne, wo wir geradeaus bis zur Anhöhe fahren und von dort abwärts Richtung Seelenberg radeln. Nun geht es weiter auf dem Henrichweg, von wo man einen schönen Ausblick zum Pferdskopfturm hat, anschließend biegen wir links ab auf den Kampweg, der uns Richtung Niedgesbachtal führt. Auf einer Anhöhe lassen wir den „Mauloffer Pfad“ links liegen und fahren geradeaus weiter, hinunter nach Finsternthal. Dort gibt es die erste Möglichkeit, Rast zu machen. Etwa am bezaubernden Brunnenplatz, wo auch das alte Backhaus steht. Oder in der nah gelegenen Gaststätte „Alte Schule“ mit seiner regionalen Küche. Weiter geht es dann durch die Borngartenstraße, vorbei an der Sommerweide für Trampeltiere, Lamas und Alpakas. Hier folgt ein kurviger und abschüssiger Streckenabschnitt, der den Radwanderer am Ende an den Weiltalweg anbindet. In Sichtweite allerdings liegen dann schon die Kirchenruine Landstein und die Landsteiner Mühle, ein über die Ortsgrenzen hinaus bekanntes, exquisites Restaurant.
Unsere Tour folgt dann ein gutes Stück dem Weiltalweg, vorbei am Egertshammer, ein Gelände, das auf der gegenüberliegenden Weilseite ein kleines Automobilmuseum und einen Wohnmobilparkplatz für Besucher in Weilrod beherbergt, anschließend erreichen wir, die B275 überquerend, die Mappesmühle, ein urig-romantisches Abendrestaurant mit angeschlossener Disco, dessen Bekanntheitsgrad ebenfalls über die Gemeindegrenzen hinausgewachsen ist. Sie liegt im Schatten des Wombergs, einer Bergkuppe, auf der Altweilnau mit seiner Burgruine thront und weithin sichtbar ist. Auf der gegenüberliegenden Anhöhe ist Neuweilnau mit seinem bezaubernden Barockschlösschen zu bewundern. Hier hat Hessen-Forst seinen Verwaltungssitz für Weilrod. Zwischen beiden Sehenswürdigkeiten hindurch führt der Weiltalweg vorbei am Sporthotel „Erbismühle“ zum Wegkreuz beim ehemaligen „Forsthaus Gertrudenhammer“. Dort biegen wir links ab, überqueren die Landstraße und befahren den Grasweg, lassen den Angelteich des Frankfurter Fischereivereins links liegen und noch vor dem Golfplatz biegen wir rechts ab zum Schnepfenbachtal. Gleich an der nächsten Weggabelung fahren wir links, dem Eichhörnchen-Wanderzeichen folgend, auf dem asphaltierten Weg leicht bergauf, vorbei an einem weiteren, kleineren Angelteich. Danach beginnt auf dem Waldweg eine sechs- bis siebenprozentige Steigung, die uns hinauf führt zum Wandererrastplatz „Drei Eichen“. Weiter bergauf schließt sich die Riedelbacher Heide – botanisch gesehen ein in der Region einzigartiges Gebiet – an. Oben angekommen, gelangen wir zum Sportplatz, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Segelflugplatzes befindet. Dem Weg folgend erreichen wir schließlich, nach rund 21 Kilometern und einer reinen Fahrzeit von knapp drei Stunden, unseren Ausgangspunkt am Waldparkplatz. Weitere Informationen erhalten Sie in der
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