| Immer wieder totgesagt – und doch war es nicht kleinzukriegen: Das Gemündener Backhaus, das allerdings seine Karriere nicht als solches, sondern als Kapelle begann. Genau lässt sich das Datum seiner Erbauung zwar nicht bestimmen. Aber es gibt Hinweise, die eine Entstehung im 14. Jahrhundert sehr wahrscheinlich werden lassen.
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Als einziger der Weilroder Ortsteile hat Hasselbach die Zeiten der Reformation unverändert überstanden – und ist heute katholische Enklave der Großgemeinde. Denn während 1526 Graf Philipp von Nassau-Weilburg in seinen Weilnauer Gebieten die Reformation einführte, blieb Hasselbach katholisch, weil es dem Kurfürst-Erzbischof von Trier unterstand.
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| Wie ein Wahrzeichen thront die Ruine der mittelalterlichen Burg über dem beginnenden mittleren Weiltal und zeugt von längst vergangenen Zeiten: der Bergfried der alten Burg zu Altweilnau hat trotz einer zuweilen bewegten Geschichte die Jahrhunderte überdauert. Heute ragt er aus den Burgruinen empor.
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Geheimnisvoll und einsam erzählt die Ruine von längst vergangenen Zeiten. Denn genauso wie Treisberg gehörte auch er im 13. Jhd. zum eppsteinischen Besitz, der sich bis nach Steinfischbach ausdehnte, und avancierte in dieser Zeit sogar zum Vorort dieses Besitztums.
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Hessens zweitältestes Pfarrhaus |
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| | | Wenn nicht das älteste, so ist es doch eines der ältesten in deutschen Landen: das Pfarrhaus in Rod an der Weil. Feststellen lässt sich das nicht genau. Schriftliche Zeitzeugen über die Fertigstellung fehlen. Doch es gibt Hinweise. Wie etwa die Balkeninschrift, die besagt, dass Pfarrer Johannes Hell im Jahre 1522 das schöne zweistöckige Fachwerkobergeschoss des Pfarrhauses auf die beiden massiven Untergeschosse bauen ließ.
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Als Wahrzeichen des Ortsteils Oberlauken thront sie über dem Dorf und ist schon von weitem sichtbar: die Kapelle in Oberlauken. Wann genau sie erbaut wurde, liegt im Dunkeln. Aber es gibt genügend gesicherte Hinweise, dass sie bereits weit vor der Reformation, die im Weiltal um 1527 Einzug hielt, gebaut worden sein muss: Schon um 1480 erhielt der Pfarrer in Merzhausen Zehnte aus Oberlauken – ein Zeichen, dass die Kapelle bereits bestand und zur Pfarrkirche Merzhausen gehörte.
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Rentmauer - Ringanlage aus keltischer Vorzeit |
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| | | Besiedelt, das belegen jedenfalls entsprechende Funde, war der Taunus bereits zur Bronzezeit - wenn auch recht spärlich. Erst die Kelten hinterließen eine heute noch bestehende menschliche Siedlungsspur: die sogenannte Rentmauer, eine etwa 2500 Jahre alte keltische Ringwallanlage, die man sich in Rod an der Weil noch anschauen kann.
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| Es ist in jeder Hinsicht kein gewöhnliches Schloss. In Neuweilnau hat nämlich Hessen-Forst als äußerst pfiffiger Schlossherr dafür gesorgt, dass das alte Gemäuer nicht nur gut erhalten bleibt, sondern auch, dass es sinnvoll genutzt wird. Denn es kommt sowohl der Forstverwaltung als auch einem breitem Publikum zugute. So mauserte es sich in den letzten Jahren zu einem echten Geheimtipp im Taunus. Ein Schloss zum Anfassen.
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