|
Informationen zu Emmershausen |
|
|
|
| |
 |
Hauptwohnsitz |
455 |
Deutsche Härtegrade |
8,0°dH |
| Nebenwohnsitz |
13 |
Calciumcarbonat |
1,43 mmol/l |
| Einwohner insgesamt |
468 |
pH-Wert |
7,78 |
| |
|
Bereich |
weich |
| |
Webseite |
www.emmershausen.net |
Ein genaues Datum seiner Anfänge fehlt, doch geht die frühere Namensform „Heimershusen“ auf den Namen eines Grafen im Lahngau im Jahre 779 zurück. Wahrscheinlich wurde die Siedlung von ihm gegründet. Gesicherte Daten stehen allerdings nicht zur Verfügung. Die Ersterwähnung erfolgt 1326 in Zusammenhang mit dem Burgmann Johann von Heimershusen, der mitsamt Burg in naussauische Dienste trat und dessen Familie ihren Namen womöglich als ursprünglich diezische Burgleute zu Emmershausen von der dortigen kleinen Burg ableitet.
Quelle: Martha und Rudi Kaethner, Eugen Ernst |
|
Sehenswürdigkeiten in Emmershausen |
|
|
|
| | Evangelische Kirche
Obwohl sehr wenig über diese Adelsfamilie bekannt ist, gibt es schriftliche Aufzeichnungen, die belegen, dass es ein „festes Haus“, also eine Burganlage im Dorf gab, zu der einst eine Kapelle gehörte. Sie allein ist heute übrig geblieben. Ihr rundbogiger Türeingang sowie die rundbogigen kleinen Fenster deuten auf eine Entstehungszeit in der Romanik hin. Sie besitzt ein rechteckiges Schiff und einen quadratischen Chorraum, der Kanzelkorb stammt von 1608. Seit gut 40 Jahren und einer ordentlichen Renovierung dient sie wieder als Gotteshaus und stellt heute eines der ältesten Gebäude im Hochtaunus dar.
Emmerhäuser Hüttenanlage Seine Bedeutung hatte Emmershausen vor allem im 17. und 18. Jahrhundert in der Eisenindustrie. Die Emmershäuser Hüttenanlage bestand unter anderem aus einem großen Gießhaus mit Gebläseeinrichtung und einem Hochofen, der 1750 seinen Betrieb aufgenommen hatte. Von Eisenöfen über Waffen bis hin zu den verschiedensten Gerätschaften wurde dort alles produziert, was man aus Eisen herstellen konnte. Bis 1867 wurde dort, wenn auch mit Unterbrechungen, produziert. Am Ende war die Hütte durch die modernere Form der Eisenverarbeitung im Ruhrgebiet nicht mehr konkurrenzfähig. |
|
|
|
|